Über das Gerät
Brotbackautomat
Knethaken
Warmhaltautomatik


Über das Brot
Geschichte
Getreidekunde
Was wir essen
Brotsorten
vom Korn zum Brot
Getreidebearbeitung
Über das Mehl
Mehlallergie


Sonstiges
Impressum

Was essen wir, wenn wir Brot essen?

Das Brot, das wir jeden Tag essen, ist reich an Vitaminen, Eiweiß, Mineralen und pflanzlichen Ölen. Es enthält also nicht nur Kohlenhydrate. Das gesündeste von allen Broten ist das Vollkornbrot. Es wird besonders schonend hergestellt, damit seine wertvollen Elemente erhalten bleiben.



Die Herstellung des Vollkornbrotes ist ein aufwendiger Prozeß. Bereits beim Getreidemahlen müssen viele wichtige Nuancen beachtet werden. Nur die wenigsten wissen, dass jedes Korn aus Mehl besteht, das von der festen Schale umschlossen wird. Das Innere des Korns ist nicht homogen. Es enthält ölige und mehlige Bestandteile. Beim Mahlvorgang müssen sie getrennt werden, damit das Fertigprodukt Mehl seinen Geschmack voll entfaltet. Es ist ganz wichtig, dass die schützende Schale nicht beschädigt wird, da das Innere des Korns feucht wird. Normalerweise wird das Korn vermahlen. Wichtige Vitalstoffe gehen dabei verloren. Bei der Herstellung des Vollkornbrotes bleibt das Korn ganz und wird nur verschrottet. Der Nachteil dieses Vorgangs ist die Tatsache, dass das Vollkornmehl möglichst schnell verarbeitet werden muss, da es nicht lagerfähig ist. Die schwarze Farbe des Vollkornbrotes entsteht durch die Gärung im eigenen feuchten Dunst.

Dass diese chemischen Prozesse die Brothersteller vor langer Zeit interessierten, ist wohl unwahrscheinlich. Viel wichtiger war für sie guter Ernteertrag und geeignete Temperaturen, um das Korn zu lagern. Damals ging viel Ernte verloren, da die Lagerebedingungen sehr schlecht waren. Das geerntete Korn verfaulte schnell und wurde somit untauglich. Um das Korn vor Feuchtigkeit zu schützen, wurden eine Art Ventilatoren gebaut. Natürlich waren es keine Ventilatoren, wie wir sie heute kennen. Das waren einfache Anlagen, meistens aus Holz, welche die Luft im Lager frisch hielten, indem sie sich drehten. Leider wurden die Holzventilatoren selber sehr schnell feucht und das ganze Vorhaben brachte nicht wirklich viel. Außerdem was das Kornlager eine willkommene und häufig leicht zugängliche Nahrungsstätte für Mäuse und Ratten.

Wie hält man Brot am längsten frisch? Dazu gibt es viele Methoden. Solange Brot in der Brotdose liegen bleibt, hat es Kontakt mit Luft. Da Brot selbst ziemlich viel Feuchtigkeit enthält, kommt es zu einem Gärungsprozess in der Brotdose. Dadurch entsteht Schimmel. Die Brotdose ist somit ein mini chemisches Labor. Schimmel setzt sich auch an den Wänden der Brotdose nieder. Daher sollte man die Brotdose regelmäßig reinigen. Am besten hilft dabei schwach konzentriertes Essigwasser. Außerdem soll die Dose regelmäßig gelüftet und die Brotkrümmen entfernt werden. Um den Kontakt mit der Luft zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine gitterartige Brotunterlage zu benutzen. So liegt das Brot nicht am Boden und die Gittereinlage schützt es vor Luftzufuhr. Wenn man Brot in einer Bäckerei kauft und es gleich schneiden lässt, sollte man darauf achten, dass die Brottüte dicht verschlossen wird und keine größeren Löcher hat. Behält man die Tüte, soll sie stets verschlossen bleiben. Am besten nimmt man einen Brotsack aus reinem Leinen (ist in Reformläden erhältlich. Dieser Stoff ist rein pflanzlich, wie das Brot ja auch, und gewährleistet das Kühlhalten des Brotes. Aber auch der Brotsack aus Leinen muss fest verschlossen gehalten. Es gibt einige Einwände gegen das Brotlagern im Kühlschrank. Das Einfrieren beeinträchtigt den Geschmack des Feinbrotes, nicht jedoch des Toastbrotes. Das Vollkornbrot enthält wertvolle Bestandteile, die beim Einfrieren ihre vitale Wirkung zum großen Teil verlieren. Das Toastbrot hat wenig Vitamine und kann deswegen ohne weiteres eingefroren werden. Auch Brötchen, die man auftauen will, dürfen ins Gefrierfach. Einmal aufgetaut, sollte man das Brot nicht mehr einfrieren, da beim Auftauen viel Feuchtigkeit frei gelassen wird und ein weiteres Mal aufgetaut schmeckt das Brot ziemlich wässerig und fad.

Unverbrauchtes Brot lässt sich ganz gut eintrocknen und für viele leckere Speisen und Getränke verwenden. Getrocknetes Brot ist ein leckeres und sättigendes Snack für den kleinen Hunger. Das Altbrot einfach in kleine Würfel schneiden und auf einer Stoffunterlage in die Sonne legen oder im Backofen bei minimaler Hitze trocknen lassen.